Tollhaus gewinnt HortCup 2016

Am Freitag, den 1. Juli 2016 trafen sich weit über 100 Grundschulkinder und ihre Eltern auf dem Fußballplatz SG West am Herderplatz, um den diesjährigen HortCup auszutragen. Bei strahlendem Sommerwetter traten sieben Hort-Mannschaften der Eltern-Kind-Initiativen gegeneinander an, darunter die Organisatoren des Turniers: Die Kleinen Raser, die Rasselbande und das Tollhaus. In neun Vorrundenspielen wurden die Halbfinalgegner ermittelt, bis schließlich das Finale mit einem Elfmeterkrimi zwischen dem Tollhaus und der Aktion Vorschulerziehung endete.

Die überglücklichen Tollhaus-Kinder brachen in einen infernalischen Jubel aus, hatte doch genau diese Mannschaft noch nie den HortCup gewonnen: im Gegenteil, deren frühzeitiges Ausscheiden aus dem Turnier war zur traurigen Legende geworden. Nun bringen auch die Tollhaus-Kinder den Pokal nach Hause, um ihn ein Jahr lang in ihren Räumlichkeiten an der Reinsburgstrasse voller Stolz zu bewundern.

Der HortCup wird seit 11 Jahren auf dem SG West ausgetragen, organisiert von der Erziehern der Kleinen Raser, der Rasselbande und des Tollhaus. Pro Mannschaft spielen sechs Feldspieler und ein Torwart, jedes Spiel dauert 15 Minuten. Die Schiedsrichter kommen aus der Elternschaft. Neben den eigenen Eltern kommen inzwischen die weiteren Gruppen der Betreuungseinrichtungen sowie zahlreiche Schulkameraden der Spieler, weil der HortCup zu einem der Höhepunkte im Jahreslauf geworden ist. Die Kinder trainieren mit ihren Erziehern monatelang und es finden im Vorfeld zahlreiche Testspiele auf den Kickplätzen des Westens statt.

Die teilnehmenden Horte waren Rasselbande, Kinderhaus Regenbogen, Wilde 19, St. Stefan, Tollhaus, Kleine Raser, Aktion Vorschulerziehung.

Der HortCup ist ein Beispiel für den großen Einsatz der Erzieherinnen und Erzieher der Eltern-Kind-Initiativen. Die Einrichtungen bestehen allesamt seit 15 Jahren und länger, haben einen überdurchschnittlich guten Personalschlüssel und eine engagierte Elternschaft. Dies schafft für die Kinder eine Betreuung von hoher Qualität in familiärer Atmosphäre, für das pädagogische Personal ergeben sich hier Arbeitsplätze mit großen Gestaltungsmöglichkeiten.

Die teilnehmenden Horte sind Eltern-Kind-Initiativen: Die Eltern schließen sich in gemeinnützigen Trägervereinen zusammen. Die Einrichtungen sind als Freie Träger der Jugendhilfe anerkannt und werden für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen durch öffentliche Zuschüsse gefördert. Sie beschäftigen Erzieher/innen, Berufspraktikant/innen und Menschen im freiwilligen sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst. Sämtliche organisatorischen Arbeiten, wie kochen, putzen, einkaufen, renovieren und Verwaltungsarbeiten, wie Personalführung, Buchhaltung und vieles mehr liegen in der Verantwortung der Eltern.