Das Tollhaus

Das Tollhaus ist mehr als eine Betreuungseinrichtung für Kinder!

  • Kinder von eins bis zehn verbringen hier ihren Tag, während die Eltern einer Berufstätigkeit nachgehen. Das bedeutet aber nicht, dass die Eltern ihre Kinder „abgeben“. Das Tollhaus ist eine Gemeinschaft. Die Eltern haben die komplette Organisation und Gestaltung in der Hand. Gegenseitige Unterstützung ist im Tollhaus selbstverständlich. Parallel zum Tollhaus-Alltag entstehen private Netzwerke, in denen ein hohes Maß an Vertrautheit herrscht.
  • Die Betreuung wird hoch qualifizierten und engagierten Pädagogen überlassen, mit denen die Eltern eine „Erziehungspartnerschaft“ eingehen. Auch über grundsätzliche pädagogische Fragen besteht im Tollhaus permanenter Austausch. So wird das Haus zu einem „dynamischen System“, an dem Eltern, Kinder und Erzieher aktiv mitgestalten.
  • Die Erzieher bringen sich im Tollhaus ihren eigenen Interessen und Fähigkeiten (Tanzen, Waldorf-, Natur- oder Kunstpädagogik...) ein. Ein im Vergleich mit anderen Einrichtungen großzügiger „Betreuungsschlüssel“ (kleine Gruppe: ein Erzieher pro drei Kinder, große Gruppe: ein Erzieher pro fünf Kinder, Hort: ein Erzieher für acht Kinder) erlaubt hier viele Freiheiten. Tollhaus-Tage zeichnen sich unter anderem durch ein vielfältiges Aktivitäten-Programm wie Waldprojekte, Theater- oder Büchereibesuche aus. Mit einem anderen Betreuungsschlüssel wäre das so nicht machbar.
  • Unsere Erzieher sind nach dem baden-württembergischen Orientierungsplan für Bildung qualifiziert und arbeiten nach dem anerkannten Bildungsansatz der „Bildungs- und Lerngeschichten“. Jedes Kind wird in seinen Fähigkeiten gestärkt und in seiner sozialen, kognitiven, motorischen, sinnlichen, künstlerisch-kreativen und sprachlichen Entwicklung gefördert.
  • Im Tollhaus gibt es unter den Erziehern Frauen und Männer. Das ist eine Besonderheit. Wir finden es wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder, dass es nicht nur weibliche Vorbilder gibt. Übrigens: Tollhaus-Väter engagieren sich genauso wie Tollhaus-Mütter ;-)
  • Manche Abläufe im Tollhaus erinnern ein bisschen an das Leben in einer Großfamilie. Die Kinder decken gemeinsam den Tisch, es gibt Frühstück, ein stets frisch gekochtes Mittagessen und ein Vesper, auf ausgewogenes Bio-Essen wird Wert gelegt. Sowohl in der kleinen als auch in der großen Gruppe dürfen die Kinder regelmäßig selber fürs Vesper backen.
  • Die Erziehung im Tollhaus geschieht liebevoll. Die Eingewöhnung erfolgt behutsam und über mehrere Wochen. Kreativ gestaltete Räume mit Rückzugsmöglichkeiten und „Jahreszeitentischen“ vermitteln Geborgenheit und regen die Fantasie an.
  • Das Tollhaus ist frei von religiösen oder politischen Ideologien.
  • Das Tollhaus liegt in der Stadt, bietet aber einen hervorragenden Anschluss ins Grüne. Die Bus-Linie 92 (hält praktisch vor der Tür) ist unsere „Hauslinie“ und bringt uns in wenigen Fahrminuten in den Wald. Dort verbringen die Kinder jede Woche einen Tag und im Sommer im Rahmen von Projekten zusätzlich ganze Wochen. Der Stadt-Bezug, kombiniert mit einer vernünftigen Verkehrserziehung ist uns aber genau so wichtig, denn hier leben wir. In fünf Minuten läuft man vom Tollhaus zur S-Bahn. Das eröffnet uns zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge (s.o.) und das Erleben urbaner Kultur.
  • Zum Tollhaus gehört ein 3 Ar großes naturbelassenes Gartengrundstück, der „Tollgarten“, wenige Gehminuten von der Einrichtung entfernt. Der Tollgarten verfügt über ein „Hexenhäuschen“, einen Wasserlauf und mehrere Spielpodeste. Hier kann man sich so richtig austoben und kreativ werden.
  • Das Tollhaus legt Wert auf eine transparente Kommunikation. Eltern und Erzieher haben Zugang zu einer Kommunikations- und Informationsplattform im Internet, dem „Sharepoint“. Auch ein Teil der Elternarbeit läuft über dieses Medium.